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Newsletter haben ausgedient: So geht Kundenbindung heute!

Vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem ehemaligen Kommilitonen, der nach China ausgewandert ist: Johannes Rothe (https://www.linkedin.com/in/johannesrothe/ bzw. https://www.instagram.com/jacksonjoro/), ein sehr beeindruckender Mann, berichtete mir, dass heutzutage keine Newsletter mehr in China existieren, stattdessen wird alles per Messenger geklärt bzw. verbreitet. Wie soll das gehen, für uns in der Business-Welt sind Newsletter schließlich noch ein wichtiges Instrument der Kundenbindung? Waren sie einmal; die Öffnungs- und Klickraten haben über die Jahre hinweg stark abgenommen. Aus diesem Anlass habe ich mich mit dem Whatsapp-Newsletter beschäftigt und will euch in einer mehrteiligen Video-Serie einladen, dieses technische Neuland ohne Angst zu betreten. In diesem ersten Teil gehe ich dabei auf folgende Punkte ein:

✔️ Vorarbeit: Was brauche ich und warum brauche ich den Whatsapp-Newsletter?

✔️ Realisierung: wo geht das?

✔️ Wie sieht so ein Whatsapp-Newsletter aus?

✔️ Technik: Welche technischen Voraussetzungen muss ich erfüllen?

✔️ Prototyp bauen: Inhalt kommt erst nach dem Setup

Zunächst machen wir uns Gedanken zur Vorarbeit – was brauche ich?
Whatsapp gehört wie Facebook zu Metaverse, welches uns mit der Plattform Whatsapp Business die Möglichkeit bietet, per eigener Nummer der Firma verschiedene Kontakte zu integrieren. Diese durchlaufen dann ein DoubleOpt-In, sodass sie Whatsapp-Nachrichten empfangen können. Wichtig ist auch das Segmentieren der Kontakte mithilfe von bspw. Tags: jeder Empfänger hat andere Interessen (z.B. ausschließlich den Newsletter oder den Newsletter inkl. neuste Angebote usw.) und sollte dementsprechend sortiert werden.
Was wir also brauchen, sind:
  • ein Facebook-Tool
  • ein Whatsapp-Business-Account
  • ein paar Tester und außerdem
  • eine Software, die das Ab- und Anmelden sowie Senden der Nachrichten managet.
Erst, nachdem dieser Prototyp erbaut ist, kümmern wir uns um den Inhalt der Nachrichten.

Die Kundenbindung ist und bleibt enorm wichtig, vor allem für Online-Shops. Die Akquise-Kosten pro Kunde steigen stetig – man muss deshalb dafür sorgen, dass der Kunde mit seiner Kundentreue, so z.B. durch mehrere Käufe, dieses Geld wieder einspielt. Das regelt man über Newsletter, Social Media und weiteren Möglichkeiten mit Aufwärm-Strecken, Angebote bzw. Aktionen und diversen Informationen (Bestellstatus etc.). Whatsapp bietet sich nicht nur an. weil es schnell geht und modern ist, sondern vor allem, weil die Öffnungsrate über 90 Prozent beträgt.

Auf „Hello Charles“, wo man sich auf Whatsapp spezialisiert, kann man eine Demo anfragen. Dort gibt es bereits Vorlagen, die man benutzen kann – ein Klick und schon geht es los! Ähnlich verhält es sich mit „Superchat“: hier bekommt man die Möglichkeit, dank eines „Universellen Eingangs“ mit mehreren Postfächern gleichzeitig mehrere Kanäle in Angriff zu nehmen, darunter Whatsapp, Instagram und Co. Im Gegensatz zu „Hello Charles“ sieht man hier ein einsehbares Pricing.
Unsere Test-Variante haben wir auf Make.com gebaut: die Funktion für Whatsapp Business ist bereits angelegt man muss es lediglich mit dem entsprechenden Account verknüpfen. Nun steht man vor der Wahl – von „Send a message“ bis „Send a Template Message“ kann man sich entscheiden, wie man sein Vorhaben umsetzen möchte.

Um Deine Nummer für das Business-Konto zu erhalten, registrierst Du Dich unter developers.facebook.com. Dort verifizierst Du Dich auch. In „Meine Apps“ findest Du den Button „App erstellen“. Wähle dort „Business“ und füge die App (hier: Whatsapp Business) hinzu, die damit verbunden werden soll. Stelle sicher, dass die E-Mail darunter korrekt ist. Ist das erledigt, findest Du das Ganze unter „Meine Apps“ wieder. Klick auf die App, danach auf „Erste Schritte“ (linke Spalte) und hinterlege Deine Telefonnummer. Später kannst Du im zweiten Schritt die Nachrichten, die mit der API versendet werden sollen, anlegen und Dich um die weiteren Schritte kümmern. Wichtig ist Schritt 5: fülle die Pflichtfelder entsprechend aus. Du erhältst über die angegebene Nummer eine SMS oder einen Anruf für Deine Verifizierung. Erst dann hast Du Zugriff. Testen kannst Du das, indem Du Deine eigene Nummer bei „An“ in Schritt 1 eintippst und die Nachricht an Dich senden lässt.

Ganz oben in „Erste Schritte“ befindet sich der zeitlich begrenzt gültige Zugriffsschlüssel, den man nun für Make.com verwenden muss. Fügt man in Make.com nun bei Whatsapp ein Senden-Modul ein, muss man eine Connection mit diesem Zugriffsschlüssel sowie der Business Account ID herstellen.
Zum Empfangen von Nachrichten (Empfangen-Modul auf Make.com nicht vergessen!) legt man einen Web Hook an, in welchem man wieder den Token bzw. Zugriffsschlüssel hinterlegen muss. Durch diesen generiert sich ein Web Hook, welchen man im Schritt 3 (Erste Schritte im Developer) konfigurieren muss. Nun empfängt und erhält man Nachrichten und kann diese auch bearbeiten. In Make.com gibt es die Option, auch die Art der Nachricht auszuwählen. Auf diese Weise kann man weitere Module einfügen und eine Teststrecke erstellen. Anschließend haben wir eine Landingpage mit QR-Code bzw. einem Button erstellt, welcher zu Whatsapp weiterleitet. Die dort erstellte Demo – mit Bildern, Links und Buttons – ist nun für alle, die den QR_Code eingescannt oder den Button gedrückt haben, verfügbar.
 
Vorab aber ist wichtig zu wissen, dass Whatsapp Limitierungen hat: neu hinzugefügte Kontakte werden von Whatsapp z.B. nur mit vorgefertigtem Template angeschrieben, das vorher von Facebook genehmigt werden muss – oder im Idealfall haben Dich diese Leute schon einmal angeschrieben, so wäre es Facebook am liebsten.
Achtung: unbedingt eine Möglichkeit zum Abmelden geben und vorher eine Einwilligung einholen! Wahllos Leute anzuschreiben, liegt also nicht im Bereich des Möglichen.
Über weitere Probleme, die noch offenstehen, berichte ich im nächsten Video dieser Reihe.

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